Im Osternest: Lancôme Juicy Shaker

Der Osterhase hat es dieses Jahr gut mit mir gemeint und mich beim Douglas-Gewinnspiel einen Juicy Shaker von Lancôme gewinnen lassen – yay! 🙂

 

Der Shaker sieht wirklich aus wie ein Cocktailmixer, einiges an Schüttelkraft braucht man auch, damit sich die Farbe mit den enthaltenen 5 pflegenden Ölen vermischt. Dass es Cranberryöl gibt, war mir auch neu. 😀

Lizzynow_JuicyShaker1-1Meine Farbe heißt Berry in Love, optisch ein kräftiges Pink. Beim Auftrag merkt man aber schnell, dass es sich hier nicht um eine kräftige  Lippenstiftfarbe handelt, sondern der Auftrag einem getönten, leichten Lipgloss ähnelt (erinnerte mich an die Clinique Chubby Sticks).

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Je stärker man den Shaker schüttelt, umso mehr Farbpigmente bekommt man schließlich raus, eine Knallfarbe wurde es aber bei mir trotzdem nicht.  Für mich, die eh selten starke Farben trägt, ist der Farbeffekt aber ideal für den Alltag. Der Juicy Shaker ist somit ins Kosmetiktäschchen to go gewandert – für Arbeit, Uni und Coffeedate mit Freunden.

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Ich wünsche auch euch ein schönes Osterfest und hoffe, eure Nestchen waren auch gut gefüllt! Falls ihr wirklich bis hierher gelesen habt, darf ich euch noch auf den German Interior Bloggers-Wettbewerb aufmerksam machen, bei dem ihr hier für mich voten könnt! Mein Betrag hat die Nummer 54, ihr müsst einfach nur auf das Herzchen in der oberen rechten Ecke des Vorschaubilds klicken.

Eure Lizzy

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Osterstrauch – scandinavian & minimal

Es ist Karwoche und für mich bedeutet das, dass ich meine Ferien wie immer in Oberösterreich am Land verbringe. Im Garten hör ich die Vöglein zwitschern, der Nachbar sägt mit der Kreissäge – Idylle pur. Recht osterdekowütig war ich ja nie (im Gegensatz zu Weihnachten), mit ein bisschen Pinspiration kam mir aber dann die Idee zu einem knallhart farbreduzierten Osterstrauch im scandinavian style, oder „minimal chic“, wie man heutzutage so sagt. Und ganz DIY-Queen habe ich Eier ausblasen mittels YouTube-Videos gelernt und dann hämisch gelacht, als ich die überteuerten fertig ausgeblasenen am Altwiener Ostermarkt gesehen habe. Es folgt eine kurze Bastelanleitung, die mittels trial and error, viel Schweiß und schmerzenden Mundwinkeln für euch erprobt wurde.

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Ihr braucht:

  • Weiße Eier (so viele, wie eure Lunge schafft)
  • Eine Nadel
  • Zahnstocher oder Streichhölzer
  • Schnur zum Aufhängen (ich habe Hanfschnur verwendet)
  • Geäst für den Strauch: Palmkätzchen, einfache Äste reichen auch
  • Nach Belieben Blumen (ich habe Schleierkraut verwendet)

Wascht von den Eiern vorsichtig mit Schwamm und Spülmittel den Stempel ab. Nun versucht, mit der Nadel vorsichtig je ein Loch in das spitze und das abgerundete Ende des Eis zu stechen. Dafür braucht man zwar viel Druck, man darf das Ei aber nicht zu fest in der Hand halten. Mit dem Zahnstocher kann man die Löcher dann vergrößern, bis sie ca. einen Durchmesser von 4 mm haben. Zusätzlich stecht mit dem Zahnstocher noch tief in das Ei hinein, damit ihr die Dotterhaut perforiert.

Osterstrauch3-1Dann kommt der lustige Teil: setzt das Ei an den Mund und versucht, über einer Schüssel den Inhalt rauszublasen. Gegebenenfalls müsst ihr das untere Loch noch etwas vergrößern. Wenn sie leer sind, könnt ihr noch mit ein wenig Wasser nachspülen. Lasst die Eier dann etwas trocknen.

Nun müsst ihr die Schnur an den Eiern befestigen. Brecht dazu ein Stück von einem Zahnstocher oder Streichholz ab (ca. 1 – 1,5cm Länge) und macht dann mit der Schnur einen Knoten darum. Knotet dann auch die losen Enden aneinander fest.Osterstrauch4-1

Dann müsst ihr das Holzstück vorsichtig in das Ei schieben, vielleicht müsst ihr das obere Loch noch etwas vergrößern. Innen soll sich das Holzstück dann so querstellen, dass es nicht mehr aus dem Ei herausrutscht.

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Wenn ihr das mit allen Eiern gemacht habt, ist der Strauch bereit zum Arrangieren. Steckt abwechselnd Äste und Blumen in eine Vase und hängt die Eier dran – simpel, minimalistisch, scandi!

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Ich werde mich jetzt zurücklehnen und Vöglein und Kreissäge genießen – vielleicht hüpft ja auch der Osterhase schon vorbei.

Eure Lizzy

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Diesen Beitrag findet ihr auch im „AllerlEI im März“-Wettbewerb von German Interior Bloggers – ich würde mich über euren Vote freuen!

 

Open shelving – 50 Shades of Rice 

Schönen Nachmittag aus dem verregneten, schiachen Wien,

ich hab den Vormittag und damit das wenige bisschen Licht desselben genutzt, um der Kategorie „Interior“ mal Futter zu geben: Nämlich mit meinem Küchenregal im Stile des „open shelving“. Der Trend ist schon vergangenes Jahr beständig in Magazinen etc. aufgetaucht, und dank dem Möbel-Schweden und seinen erschwinglichen Glasbehältern kann nun jeder seine Schätze kostengünstig im „Küchenmuseum“ ausstellen (und sich dabei „pinteresk“ fühlen). Weiterer Vorteil ist, dass man immer im Überblick hat, wieviel man von den Lebensmitteln noch vorrätig hat. Früher hatte ich immer das Problem, dass ich alles in einem Schrank aufbewahrt hatte und manche Lebensmittel so nach hinten wanderten, dass sie irgendwann schlecht geworden sind. Für mich ist Open shelving die ideale Lösung! Einen kleinen Einblick in den Futterbereich gibt’s noch obendrauf.

Lizzynow_Küchenregal3-1Wirkliche „Regeln“ fürs Open Shelving gibt es eigentlich nicht, ihr solltet nur darauf achten, dass das Regal nicht bis ins letzte Eck vollgeräumt wird, sonst sieht es schnell überladen und unordentlich aus. Ich habe mich außerdem auf eine Farbfamilie (schwarz/weiß) beschränkt, das beruhigt einfach mein ästhetisches Auge. 😀

Und nun die gute Nachricht: meine Variante ist studentenbudgetfreundlich und somit kostengünstig. Wie in allen Bereichen des Lebens kann man sich natürlich auch luxuriöser ausstatten, ich bin aber derzeit mit meiner Version ganz zufrieden. Das Regal findet ihr hier, die Gläser vom Schweden wanderten dann auch gleich mit (Tipp: Fahrt nie, nie, nie mit einem öffentlichen Verkehrsmittel, wenn ihr diese Gläser kaufen wollt, außer ihr seid Gewichtheber, erfreut euch an lauten Klirrgeräuschen und seid bereit, am Heimweg ein paar Scherbenopfer zu bringen. Sucht euch einfach eine/n nette/n Bekannten/in, der ein Auto hat oder fahrt selbst hin und stellt euch dabei mich in höchster Verzweiflung mit einem Sack voll Glas in der U 1 vor).

Lizzynow_Küchenregal2-1Regal aufbauen (yayyy!), an der Wand befestigen nicht vergessen und schon kann’s losgehen! Ich habe in oberster Etage die Gewürze gestapelt und dafür durchsichtige Acrylbehälter aus der Schminkabteilung zweckentfremdet, um 2 Etagen hinzubekommen. Die Gläser hab ich dann mit meinem Super-Hipster-Beschriftungsgerät Dymo Junior beschriftet (das ist nicht nur für Kinder, das ist für nostalgische Analoghipster!). Und feste reindrücken beim Stanzen der Buchstaben, sonst sieht das hippe Auge es nachher nicht! Ebenso hab ich mein großen Aufbewahrungsgläser beschriftet, bei den 100 Sorten Reis kann sonst schon mal Verwirrung entstehen.

In zweiter Etage hab ich dann noch allerlei hübsche Dinge fürs Auge gesammelt, ihr seht den obligatorischen Nicolas Vahé in Schokofondueform, meine Menu-Gewürzmühlen, Fandler-Öle zum Beträufeln und als Wiener Spezialität meine Lieblings-Mehle zum Backen vom Joseph. Und ja, ich denke, man kann Lieblingsmehle haben. Meine Zuckerdose hab ich noch vergessen, mit S für SSSucker.

Lizzynow_Küchenregal6-1In dritter und vierter Etage dann die Vorräte im Glas – simpel, schön, ich liebe Reisfarben. 50 shades of rice sozusagen. Ok, 4. Aber die sind ganz brav und züchtig verpackt.  Hehehehe. So, genug Wortwitz, zurück zum Thema: Die weniger Platz einnehmenden, gesunden Körnchen hab ich in die kleinen Gläser gepackt, Großkaliber in Kilopackungen sind in die größten Gläser gewandert.

Lizzynow_Küchenregal5-1In der untersten Etage findet sich eine Auswahl meiner schönsten Kochbücher. Ich sage schönsten, weil ich die seltsame Anwandlung habe, aus Kochbüchern nie etwas zu kochen, sondern sie lieber stundenlang ob der wunderschönen Fotos anzustarren. Wahrscheinlich deshalb, um nicht die Illusion zu zerstören, wenn das Essen dann mal schlotzig und farblos auf meinem Teller liegt. Gibt aber immer wieder einen guten Neujahrsvorsatz.

Daneben gibt’s noch mein Müsli von mymuesli. Selber zusammengestellt, mit Obst und bösen, bösen Schokorosinen.

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Das war’s auch schon – und jetzt noch ein Geständnis zum Schluss: So sauber war meine Küche selten bisher. 😀

Alles Liebe,

Lizzy

 

Valentinstag – old school Gugelhupf

Marmorgugelhupf wie damals bei Oma

Die Schrecken des Valentinstags werdet ihr hoffentlich alle bereits überstanden haben. Ich habe meinen Freund mich heute mit einem richtig nostalgischen Rezept belohnt: Marmorgugelhupf wie damals bei Oma. Und um dem Tag gerecht zu werden, finden sich sogar ein paar Herzchen drauf (Geständnis: die lagen schon 1 Jahr sinnlos im Vorratsschrank rum). Falls ihr also euer Ben&Jerry’s schon aufgefuttert habt und die Liebesfilme im TV auch schon in der 2. Wiederholung laufen, ran an den Backofen – es ist wirklich simpel!

Das Rezept habe ich aus mehreren Online-Quellen abgewandelt, es ist also ganz mein eigenes (meine Urheberrechts-Diplomarbeit schreit schon).

Ihr braucht:

  • 4 Eier
  • 250 g Zucker
  • 1 Packung Vanillezucker
  • 1/8 l Öl
  • 1/8 l Wasser
  • 250 g Mehl
  • 1/2 Packung Backpulver (entspricht 8 g)
  • 1 Prise Salz
  • 2 EL Kakaopulver

GuglhupfLizzynow3Den Backofen auf 180 Grad  (Heißluft/Umluft) vorheizen. Die Eier mit dem Zucker und Vanillezucker und der Prise Salz in der Küchenmaschine oder mit dem Handrührgerät (oder per Hand, wenn ihr Oberarmtraining braucht) schaumig rühren. Dann abwechselnd kleinere Mengen des Wassers und Öls zugießen und weiter rühren, bis sich alles zu einer schaumigen Masse verbunden hat. Mehl und Backpulver in einer Schüssel vermischen und in die Masse sieben. Vorsichtig unterheben.

Ganz stilecht wird es mit einer klassischen Gugelhupfform, ihr könnt aber auch jede andere Ringform verwenden. Diese einfetten und mit Mehl ausstreuen. Jetzt leert ihr vorsichtig ca. 2/3 des Teiges in die Form. Das letzte Drittel Teig wird zur Kakaomasse, in dem ihr die 2 EL Kakao unterrührt, bis ihr eine schöne dunkle Masse habt. Diese dann in die Form ringsum einleeren.

Jetzt kommt der kreative Part: Nehmt eine Gabel oder ein Stäbchen und zieht vorsichtig von oben nach unten und rundherum die 2 Teilmassen ineinander, je nachdem, wie stark ihr die Marmorieren haben möchtet.

Das ganze kommt jetzt für 60 Minuten bei 180 Grad Heißluft in den Backofen. Macht nach 45 min einen Stäbchenprobe, manche Backöfen sind ein wenig flinker als meiner.

Etwas abkühlen lassen, den Teig mit einem stumpfen Messer oder einem Silikonschaber am Rand von der Form lösen und auf einen Teller stürzen. Wenn er vollständig abgekühlt ist, mit Puderzucker und was euch sonst beliebt verzieren.

Eine super Sonntagsbäckerei für den Kaffeetisch oder einfach für euch selbst bei schlimmsten sweet cravings. Ich hol mir dann mal noch ein Stück.

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Eure Lizzy ❤

#meinjoseph – Back das Brot!

Das Christkind war auch bei mir brav und hat – best surprise ever – unter anderem ein Brotbackset von der Joseph Bäckerei vorbeigebracht. Nach der ersten Ratlosigkeit (Wieso riecht Sauerteig so komisch?) und peniblem Studieren der Anleitung ist ein respektables erstes Brot rausgekommen. Und es folgte ein zweites. Und ein drittes. Und eigentlich stehen schon wieder die Vorteige in meinem Kühlschrank.

 Das Set bestand aus je einer Packung Weizen- und Roggenmehl in Bioqualität, kleinen Boxen zum Sauerteigweitergeben (bis jetzt konnte ich noch nicht viele Bäcker to be überzeugen) und einem Stoffsack zum Aufbewahren des Brotes. Den Sauerteig habe ich von der Joseph Bäckerei aus dem Kühlregal mitgenommen.
Das Rezept findet ihr unter folgendem Link: http://www.joseph.co.at/images/meinjoseph/meinjoseph_Buchlein.pdf

Die netten Verkäufer in den Joseph Bäckereien in Wien (zB in der Naglergasse im ersten Bezirk) geben jedoch auch gerne und gratis das kleine Rezeptbüchlein her, man kann sich dabei gleich den Sauerteig und die Mehle besorgen und daheim loslegen!

Dank der deppensicheren Anleitung habe ich bis jetzt wunderschöne Weizenbrote mit typischem Sauerteig-und-selbstgemacht-Geschmack produziert – mit ein paar Arbeitsschritten innerhalb von 24h, denn die meiste Zeit rastet und geht das Brot eh von selbst.

Wer also topmotiviert ist und den Supermarkt-Aufback-Fraß nicht mehr sehen kann, der sollte jetzt langsam mal zum Joseph eilen!

Liebe Grüße

Lizzy

Lizzy’s Christmas Bakery – Rumkugeln

Nach einer anstrengenden Prüfungszeit melde ich mich zurück – und das in voller Weihnachtsstimmung! Ich sage es ohne Übertreibung – ich bin ein Weihnachtsfreak. Anfang November hätte ich a liebsten schon den Baum stehen. Aber da meine Umwelt mich bis jetzt gezügelt hat, kann es jetzt – endlich – losgehen mit dem Weihnachtsprogramm auf lizzy now!

Ich starte mit einem simplen Keksrezept, das ihr sicher in einer halben Stunde hinbekommt. Die Bilder entstanden unter tatkräftiger Unterstützung meiner Freundinnen beim Mädelsabend – vielen Dank für das tolle Bildmaterial und die Geduld! 🙂

Zutaten:

  • 100 g weiche Butter
  • 200g Schokolade
  • 100g Staubzucker
  • 2 Teelöffel Kakao
  • 2 Packungen Vanillezucker
  • 1 Spritzer Rum
  • 2 Eidotter
  • 150 g Kokosflocken
  • Zusätzlich Kokosflocken zum Wälzen

Zubereitung:

Wirklich simpel – alle Zutaten in einer Schüssel gut verrühren, dann mit den Händen kleine Bällchen formen und in Koksflocken wälzen – das war’s auch schon! 😀

Hier könnt ihr noch ein paar Bilder von unserer Back-Session bewundern:

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