Happy Easter mit Melissa + Max

Fühlt ihr es auch? Die leichte Brise beim Öffnen des Fensters, Vogelgezwitscher, kleine Häschen im Instagram-Feed…ja, der Frühling ist da! Und gerade jetzt zur Osterzeit werde ich immer besonders motiviert, etwas Neues anzufangen, die Küche zu putzen (ok, ich habe ANGEFANGEN) und so ganz nebenbei meinen ersten Etsy-Shop zu eröffnen! Feiert mit mir die Geburt einer Welt voller süßer kleiner Hoppelhäschen bei Melissa + Max.

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Und nun muss ich zugeben, so geschickt, dass ich die selber machen könnte, bin ich auch nicht, deshalb hat mich meine Mama als begnadete Handarbeiterin beauftragt, die Massen an Häkel-Häschen bei uns zuhause doch irgendwie loszuwerden (ich rede hier von KARTONS VOLL). Die perfekte Arbeitsteilung – sie häkelt und ich erledige „dieses Internet-Zeug“.

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Und um euch zu zeigen, wie die denn in natura aussehen, habe ich meinen Wiener Osterstrauch mal mit ihnen geschmückt und für euch abfotografiert. Der hat durch die Häschen-Armee im Gegensatz zum letzten Mal eindeutliche Aufwertung erfahren. Den kleinen Hauch Rosa hat er durch die klassisch-schönen einfarbigen Ostereier vom Lederleitner in der Börse bekommen.

Ah ja, der Shop-Name bedarf noch einer Erklärung. Also Melissa, das bin ich. Und Max, das ist eine Katze. Genauer gesagt, unser Nachbarskater, den wir irgendwie so nebenbei adoptiert haben, für den jetzt monatlich nur noch das Spezialfutter, das er gerne mag, gekauft wird und der eine eigene Katzenhöhle mit Kuscheldecke bekommen hat. Und da er mit seiner Plüschigkeit die Häschenproduktion sozusagen inspiriert hat, darf der Shop nun auch seinen Namen tragen.

LizzyNow_Osterstrauch_Osterhasen_gehäkelt_6-1Da alles von meiner Mama handgemacht wird, sind jegliche Variationen in Farbe und Größe möglich – auf Wunsch auch neonpink oder babyblau. Mich (und vor allem meine Mama) würden uns sehr über einen Besuch von euch in unserem Etsy-Shop freuen!

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Alles Liebe,
Lizzy

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Wie man Papiermüll vermeidet #lesswasteproject

Nachdem das Thema in (sozialen) Medien so präsent wie nie ist, habe auch ich mir Gedanken zu „Zero Waste“ gemacht. Und dabei bin ich gleich zu der Erkenntnis gekommen, dass ein Zero Waste Lifestyle (für mich) (noch) nicht möglich ist.

„Zero Waste“ bedeutet so viel wie „ein Leben ohne Müll“. Man versucht, auf alle Verpackungen zu verzichten und alle Sachen, die man nicht mehr reparieren kann, zu recyceln oder zu kompostieren. Ich habe in den letzten Tagen so einiges von den vielen Tipps und Strategien, die man auf Blogs oder in Büchern wie „Zero Waste Home“ von Bea Johnson oder „Zero Waste“ von Shia Su findet, auszuprobieren. In mehreren Beiträgen möchte ich euch einiges davon weitergeben. Auf manche müllproduzierenden Gegenstände wie Medikamente in Verpackungen oder manches, dass man nicht unverpackt bekommt, möchte ich aber dennoch nicht verzichten, weshalb ich meine Beiträge nicht mit „Zero waste“, sondern mit dem Motto „less waste“ online stellen möchte.

Mein heutiger Beitrag dreht sich um das Thema Papiermüll, welches mit der Begründung „kann man eh recyceln“ neben dem bekämpften Plastikmüll oft vernachlässigt wird. Jeder Papiermüll, den du einsparen kannst, führt dazu, dass weniger Bäume gefällt werden. Obwohl man sich in Österreich zum Glück um die Papierherstellung nicht so stark sorgen muss, da größtenteils nachwachsende österreichische Bäume verwendet werden, kann man sich meiner Meinung nach deshalb nicht zurücklehnen und das Thema ignorieren. Manche Papiere kommen aus anderen Ländern. Für die Papierproduktion werden teils umweltschädliche Chemikalien verwendet. Und jeder Müll, denn du nicht produzierst, muss nicht von dir entsorgt, von der Müllabfuhr abgeholt und weiterverarbeitet werden.

Strategie 1: Papier ablehnen

Wie oft habe ich schon einen Flyer auf der Straße entgegengenommen und ihn dann 10m weiter in den Restmüll geworfen? Ein einfaches „Nein danke“ hätte genügt. Für jede Flyerproduktion muss Papier produziert werden. Verteilen sich die Flyer gut, werden mehr nachproduziert.

Ein zweiter Schritt war die Anbringung eines einfachen Schildes an meinem Postkasten: „Bitte keine Werbung oder Gratiszeitungen!“ Ich habe euch hier eine Vorlage zum Download bereitgestellt, am besten druckt ihr sie einfach auf einem schon auf der anderen Seite bedruckten Papier aus und verwendet das Schild, das zur Größe eures Postkastens passt.
Postkastenschilder: Lizzynow-Postkastenschilder

Trotzdem landeten noch manche Postsendungen, die ich nach einmaligem Anschauen  sonst immer wegschmiss, in meinem Postfach. Das waren einerseits Briefe an Vormieter und andererseits an mich adressierte Werbepost. Die Briefe als Retoure an die Post zurückzugeben, reichte meistens nicht aus. Wenn nämlich der Vermerk „Retoure an Postfach 555“ auf der Sendung steht, wandert der Brief nicht zurück an den Versender, sondern direkt in den Altpapiercontainer. Ich habe deshalb 2 standardisierte Emailtexte entwickelt, die ich an die Unternehmen, die die Werbungen geschickt haben, versende. Ich stelle sie euch hier bereit, damit ihr sie einfach kopieren und auch einfach versenden könnt. So habe ich eigentlich jede unerwünschte Postsendung loswerden können.

a) An Vormieter adressierte Briefe
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich erhalte an meine Adresse _____ an Herrn/Frau _____ adressierte Postsendungen. Diese/r ist nicht mehr an dieser Adresse wohnhaft. Ich bitte Sie, mir keine weiteren Briefe oder Magazine mehr zuzusenden, da ich Papiermüll vermeiden möchte.

Mit freundlichen Grüßen
_____

b) Unerwünschte, an mich adressierte Werbesendungen
Sehr geehrte Damen und Herren,
da ich wegen meines Wunsches, Papiermüll zu vermeiden, keine Post mehr erhalten möchte, bitte ich Sie, mir keine an Frau/Herrn ____ adressierten Postsendungen und Kataloge mehr zuzusenden. Die Adresse lautet:_____
Falls ich mich weiter über Ihr Unternehmen informieren möchte, tue ich das gerne im Internet, ich möchte jedoch keine Briefe mehr erhalten.

Mit freundlichen Grüßen

_____
Strategie 2: Papier mehrfach verwenden


Oft kann man es gar nicht vermeiden, Papiere gebrauchen zu müssen, wenn man beispielsweise Vorlesungungsunterlagen an der Uni ausgeteilt bekommt. Das meist einseitig bedruckte Papier kann man jedoch zuhause sammeln und als Notizzettel verwenden. Ich habe immer einen Stapel dieser Zettel bei meinem Schreibtisch liegen und werfe sie erst weg, wenn sie beidseitig beschrieben sind.

Strategie 3: Papier recyclen

Leider in Österreich noch nicht selbstverständlich: Müll trennen. Da das in meiner Kindheit ganz selbstverständlich war, war es ein Schock für mich zu erfahren, dass manche das ganz selbstverständlich nicht tun, wo es doch so simpel ist. Ich habe für den Papiermüll ein stabiles, reißfestes Plastiksackerl aufgestellt, das neben meinen anderen Müllbehältern steht. Und wenn der Papiermüll mal stehen bleibt, ist es auch kein Drama, da er keinen schlechten Geruch entwickelt, wie wenn man alles zusammen in ein Restmüllsackerl stopft.

Wenn euch mein Beitrag gefallen hat oder euch weitere solcher Beiträge interessieren, hinterlasst mir doch einen netten Kommentar oder folgt mir auf Facebook oder Instagram!

Eure Lizzy

Bildquelle: Pixybay