Open shelving – 50 Shades of Rice 

Schönen Nachmittag aus dem verregneten, schiachen Wien,

ich hab den Vormittag und damit das wenige bisschen Licht desselben genutzt, um der Kategorie „Interior“ mal Futter zu geben: Nämlich mit meinem Küchenregal im Stile des „open shelving“. Der Trend ist schon vergangenes Jahr beständig in Magazinen etc. aufgetaucht, und dank dem Möbel-Schweden und seinen erschwinglichen Glasbehältern kann nun jeder seine Schätze kostengünstig im „Küchenmuseum“ ausstellen (und sich dabei „pinteresk“ fühlen). Weiterer Vorteil ist, dass man immer im Überblick hat, wieviel man von den Lebensmitteln noch vorrätig hat. Früher hatte ich immer das Problem, dass ich alles in einem Schrank aufbewahrt hatte und manche Lebensmittel so nach hinten wanderten, dass sie irgendwann schlecht geworden sind. Für mich ist Open shelving die ideale Lösung! Einen kleinen Einblick in den Futterbereich gibt’s noch obendrauf.

Lizzynow_Küchenregal3-1Wirkliche „Regeln“ fürs Open Shelving gibt es eigentlich nicht, ihr solltet nur darauf achten, dass das Regal nicht bis ins letzte Eck vollgeräumt wird, sonst sieht es schnell überladen und unordentlich aus. Ich habe mich außerdem auf eine Farbfamilie (schwarz/weiß) beschränkt, das beruhigt einfach mein ästhetisches Auge. 😀

Und nun die gute Nachricht: meine Variante ist studentenbudgetfreundlich und somit kostengünstig. Wie in allen Bereichen des Lebens kann man sich natürlich auch luxuriöser ausstatten, ich bin aber derzeit mit meiner Version ganz zufrieden. Das Regal findet ihr hier, die Gläser vom Schweden wanderten dann auch gleich mit (Tipp: Fahrt nie, nie, nie mit einem öffentlichen Verkehrsmittel, wenn ihr diese Gläser kaufen wollt, außer ihr seid Gewichtheber, erfreut euch an lauten Klirrgeräuschen und seid bereit, am Heimweg ein paar Scherbenopfer zu bringen. Sucht euch einfach eine/n nette/n Bekannten/in, der ein Auto hat oder fahrt selbst hin und stellt euch dabei mich in höchster Verzweiflung mit einem Sack voll Glas in der U 1 vor).

Lizzynow_Küchenregal2-1Regal aufbauen (yayyy!), an der Wand befestigen nicht vergessen und schon kann’s losgehen! Ich habe in oberster Etage die Gewürze gestapelt und dafür durchsichtige Acrylbehälter aus der Schminkabteilung zweckentfremdet, um 2 Etagen hinzubekommen. Die Gläser hab ich dann mit meinem Super-Hipster-Beschriftungsgerät Dymo Junior beschriftet (das ist nicht nur für Kinder, das ist für nostalgische Analoghipster!). Und feste reindrücken beim Stanzen der Buchstaben, sonst sieht das hippe Auge es nachher nicht! Ebenso hab ich mein großen Aufbewahrungsgläser beschriftet, bei den 100 Sorten Reis kann sonst schon mal Verwirrung entstehen.

In zweiter Etage hab ich dann noch allerlei hübsche Dinge fürs Auge gesammelt, ihr seht den obligatorischen Nicolas Vahé in Schokofondueform, meine Menu-Gewürzmühlen, Fandler-Öle zum Beträufeln und als Wiener Spezialität meine Lieblings-Mehle zum Backen vom Joseph. Und ja, ich denke, man kann Lieblingsmehle haben. Meine Zuckerdose hab ich noch vergessen, mit S für SSSucker.

Lizzynow_Küchenregal6-1In dritter und vierter Etage dann die Vorräte im Glas – simpel, schön, ich liebe Reisfarben. 50 shades of rice sozusagen. Ok, 4. Aber die sind ganz brav und züchtig verpackt.  Hehehehe. So, genug Wortwitz, zurück zum Thema: Die weniger Platz einnehmenden, gesunden Körnchen hab ich in die kleinen Gläser gepackt, Großkaliber in Kilopackungen sind in die größten Gläser gewandert.

Lizzynow_Küchenregal5-1In der untersten Etage findet sich eine Auswahl meiner schönsten Kochbücher. Ich sage schönsten, weil ich die seltsame Anwandlung habe, aus Kochbüchern nie etwas zu kochen, sondern sie lieber stundenlang ob der wunderschönen Fotos anzustarren. Wahrscheinlich deshalb, um nicht die Illusion zu zerstören, wenn das Essen dann mal schlotzig und farblos auf meinem Teller liegt. Gibt aber immer wieder einen guten Neujahrsvorsatz.

Daneben gibt’s noch mein Müsli von mymuesli. Selber zusammengestellt, mit Obst und bösen, bösen Schokorosinen.

Lizzynow_Küchenregal4-1

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Das war’s auch schon – und jetzt noch ein Geständnis zum Schluss: So sauber war meine Küche selten bisher. 😀

Alles Liebe,

Lizzy

 

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Autor: lizzynow

I blog about my little world on https://lizzynow.wordpress.com - have fun!

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